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Also meinte er es mit seinem zweiten Kontaktanzeigen-Versuch ernst. Weil er in einem Anschreiben, das sie heute noch besitzt, auf ihren Anzeigentext einging.

So ernst, dass er die perfekte Annonce-Strategie ersann – vier Varianten, der Länge nach absteigend, alles aufzählend was ihn ausmachte und wonach er sich sehnte: eine Gleichgesinnte. „Weil er etwas Persönliches über sich geschrieben hat“, sagt sie. „Wir haben uns ziemlich schnell für ein erstes Treffen verabredet.

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Sie wollte doch nur ins Kino, rief Freundinnen an, ohne Erfolg. Weil sie, eine kontaktfreudige 29-Jährige es „doch eigentlich nicht nötig hatte“, auf diese Art einen Mann zu suchen.

Egal, dass ihre Anzeige im „Kölner Stadt-Anzeiger“ vom 3./4.

In dicken Fotoalben sind Bilder verstaut, die die beiden mit Campingkocher und Strohhut am Strand zeigen.

Sie arbeitete als Journalistin bei einer Fachzeitschrift für Bauwesen, er als Bauingenieur. Im Januar 1980 zogen sie zusammen, 2000 heirateten sie. Dass sie sich über eine Anzeige kennengelernt haben, sagten sie lange keinem: „Das war früher ein bisschen anrüchig“, sagt sie.

Doch Max Schmitz trieb weder die Prahlerei noch eine Psychose, es war schlicht: die Sehnsucht. Er: sportlich und extrovertiert, liebt Joggen und Tischtennis. Eine Woche später steht Max Schmitz – in großzügiger Jacke – vor ihr und ihrem ausuferndem Pullover. Nach drei Monaten ziehen die beiden samt Claudias drei Katzen zusammen. Und ihr Mann Max freut sich über die Reaktionen, wenn neue Bekannte davon erfahren: „Dass zwei Menschen, die so perfekt zusammen passen, über die Zeitung zueinander finden, begeistert die größten Bedenkenträger.“ Die Disco war damals einfach nichts mehr für mich, sagt Gisela Morgenweck-Marfels, heute 66 Jahre alt.

Nach 17 Jahren Zweisamkeit – und anschließender Single-Zeit. Nach anderthalb Jahren Singledasein sollte etwas Neues kommen. „Nachdem ich eine Anzeige im »Kölner Stadt-Anzeiger« geschaltet hatte, war ich so wahnsinnig gespannt. “, sagt sie, und ihre Augen glänzen, wenn sie sich an den Tag erinnert, an dem die vielen Zuschriften in einem kleinen Päckchen in ihrer Wohnung eintrafen. „Aber einer war dabei“ – jetzt schaut sie zu ihrem zehn Jahre älteren Mann Ralf, der ihr gegenüber sitzt – „und der ist bis heute geblieben“.

Oft haben sie darüber gelacht, wie sie anfangs beteuert hatten, auf jeden Fall auf getrenntem Wohnen zu bestehen. „Die ersten zwei Jahre ohne ihn waren hart“, sagt Ingrid Mehr, heute 80 Jahre alt.

„Aber jetzt sehe ich nur noch das Schöne – sechseinhalb geschenkte Jahre.“ Es war ein Freitag, im Juni 1998, als Christiane Herzberg den Kragen voll hat, stinksauer ist auf die Situation als Single-Frau im Freundeskreis. Also setzt sie sich an den PC und formuliert eine Kontaktanzeige. Und faxt ihn los – „Ohne nachzudenken, am nächsten Tag hätte ich es nicht mehr getan“.

Es begann mit einem strategischen Kniff – der auch gewaltig hätte schief gehen können. Claudia Müller sitzt an einem vorweihnachtlichen Samstag in einem Café in der Südstadt. Andererseits treibt sie die Ansage ihres Ex-Freundes um, sie erst in Ruhe zu lassen, wenn es einen Anderen in ihrem Leben gibt. Claudia Müller, 33 Jahre jung und „Stadtmensch durch und durch“, hatte vor den anschließenden ausufernden, aufregenden und authentischen Telefonaten weder Kinder noch Eigenheim im Sinn. Aber hegte einen Wunsch: Auch das Äußere der Person kennenzulernen, in deren Stimme, Worte und Gedanken sie sich längst verliebt hatte. „Sackjacke hin, Wallepulli her, seitdem lassen wir uns nicht mehr los“, sagt Claudia Schmitz. Genauso wenig wie aus dem Wallepulli machen sie einen Hehl aus der Tatsache, sich über eine Annonce kennengelernt zu haben.

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